FAQs
![]() | Additive Farben |
Oder Primär-, bzw. Lichtfarben. Die Farben Rot, Grün und Blau (RGB) bilden bei der Projektion in der Summe (daher die Bezeichnung „additiv“) die Farbe Weiß. Alle anderen Farben lassen sich durch Mischung der drei Primärfarben erzeugen. Nach dem Prinzip der additiven Farbmischung erfolgt die Farbbildung bei der Fernsehröhre bzw. dem Computermonitor. Die Komplementärfarben (gegenfarben) der additiven Farben sind die subtraktiven Farben.
![]() | Was ist CYMK |
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key als Farbtiefe durch Schwarz.
![]() | Was ist RGB |
Ein RGB-Farbraum ist ein additiver Farbraum, der Farbwahrnehmungen durch das additive Mischen dreier Grundfarben (Rot, Grün und Blau) nachbildet.
Dieser Farbraum basiert auf der Dreifarbentheorie. Das Farbsehen des Menschen ist durch drei Zapfentypen geprägt.
![]() | Was ist Randanschnitt |
Wenn druckende Elemente bis an den Rand gehen (in den Randanschnitt), sollten diese um 3 mm über das Format verlängert werden. Dies bezeichnet man als Beschnitt anlegen.
Dies ist aus fertigungstechnischen Gründen notwendig. Beim Schneiden auf das gewünschte Endformat, wir der Papierstapel mit einem Pressbalken gequetscht. Dabei verschiebt sich das Papier minimal. Das heißt das obere Blatt wird anders geschnitten als das untere.
Wenn nun der Druck nur bis zum Formatende gehen würde, kann es passieren, dass es weiße Ränder gibt. Um dies zu vermeiden, ist es unbegingt notwendig einen Beschnitt anzulegen.
![]() | Was ist Digitaldruck |
Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.
![]() | Was ist Offsetdruck |
Der Offsetdruck (engl.: to set off oder offset; dt.: absetzen oder Versatz) ist ein indirektes Flachdruckverfahren, das im Bücher-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck weit verbreitet ist. Das Verfahren ist eine Weiterentwicklung des Steindrucks und beruht auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe. Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte. Die druckenden Teile der Platte sind lipophil, sie ziehen Öle an und stoßen Wasser ab, nehmen daher die Farbe auf. Der nicht druckende Teil der Platte ist hydrophil, zieht also Wasser an. Die so zuvor mit Wasser benetzten Teile nehmen daher keine Farbe auf, sondern nur der lipophile, druckende Teil. Indirektes Druckverfahren und der daraus abgeleitete englische Begriff Offset bedeutet, dass nicht direkt von der Druckplatte auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über eine weitere Walze, den Gummituchzylinder, übertragen wird.
![]() | Was ist eine Nut |
eine herausgespante Vertiefung, damit das dickere Papier beim Falzen nicht bricht
![]() | Mediengestalter Digital und Print |
Mediengestalter Digital und Print ist ein Ausbildungsberuf, der in Deutschland die Nachfolge traditionsreicher Berufe wie etwa Schriftsetzer oder Notenstecher antritt. Durch die fortschreitende Digitalisierung wurden diese Berufsbilder zusammengeführt und mit fachlichen Schwerpunkten versehen. Bis 1998 hieß der Beruf des Mediengestalters, Fachrichtung Druck, „Werbe- und Medienvorlagenhersteller“, bis 2007 „Mediengestalter für Digital- und Printmedien“. In der Schweiz heißt er „Polygraf/-in“, in Österreich „Fachmann/-frau für Medientechnik“.
![]() | DTP |
Desktop-Publishing (DTP, englisch für Publizieren vom Schreibtisch aus) ist das rechnergestützte Setzen hochwertiger Dokumente, die aus Texten und Bildern bestehen und später als Publikationen, wie zum Beispiel Broschüren, Magazine, Bücher oder Kataloge ihre Verwendung finden. Im Mittelpunkt des DTP steht ein Desktop-Computer, Software für die Erstellung des Layouts und ein Drucker zur Ausgabe.
Der Begriff entstammt dem Vergleich zu den herkömmlichen Technologien zur Printmedien- bzw. Druckvorlagenerstellung, die meist aus mehreren aufeinanderfolgenden fotografischen Arbeitsschritten bestehen. Seit etwa 1992 werden Printprodukte fast ausschließlich im Rahmen von DTP produziert. Die fotografischen Techniken der Druckvorstufe sind zwischenzeitlich fast vollständig durch digitale Verfahren des DTP verdrängt worden.


